FFP2 Masken und Lockdown Verlängerung

Eine Lockdown Verlängerung und eine strengere Maskenpflicht wird heute, 22.01.2021 ab 14:00 Uhr im Bundestag beraten. Aus der Erfahrung im vergangenen Jahr wissen wir bereits, dass es mit Sicherheit wieder zu Verschärfungen kommen wird. Die Regierung kommt kaum hinterher, den Bürgern immer wieder neue Einschränkungen zu verpassen. Obwohl immer mehr Experten der Meinung sind, dass die Kollateralschäden jetzt schon unübersehbare Folgen haben und bei vielen Maßnahmen nach der Sinnhaftigkeit gefragt werden muss. Auch die Be- und Überwachung wird immer schwieriger. 

Fest steht, die bisherigen Beschlüsse und Einschränkungen werden bis 14. Februar 2021 verlängert. Neu ist das Tragen von FFP2 Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften in Bayern. Ob das Tagen von FFP2 Masken für alle vorgeschrieben werden kann, ist zweifelhaft, da laut Arbeitsschutzverordnung eine ärztliche Untersuchung zwingend ist. Warum die FFP2 Masken getragen werden müssen, obwohl auf der Gebrauchsanweisung steht, dass diese nicht gegen Viren schützen, weiß wohl nur die Bundesregierung. 

Der Beschluss zum Tragen von FFP2 Masken in Bayern wird jetzt auch in NRW umgesetzt. Mehrere Bundesländer haben den bayerischen Vorstoß zum Tragen der FFP2 Masken bereits abgelehnt. Wie etwa Niedersachsen, oder Reinland-Pfalz, so eine Regierungssprecherin aus Mainz. 

Arbeitgeber werden nach der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung verpflichtet Homeoffice anzubieten, wo es möglich ist und wo die Abstände nicht eingehalten werden können. Außerdem müssen medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung gestellt werden. 

Die unglaublichen Einschränkungen durch Distanzunterricht für Kinder in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, sind immens und der Schaden, der den Kindern daraus erwächst wird von vielen Experten jetzt schon als gravierend eingestuft. In Bayern steht der Kultusminister daher hart in der Kritik. Die Kultusministerin Baden-Württembergs setzt sich für eine geplante Schulöffnung ab Februar ein. Bei einem Inzidenzwert von 88,5 in Stuttgart und von 96,2 in Baden-Württemberg scheint sich die erste Lockerung abzuzeichnen. Sinkende Zahlen zeigen Wirkung und es folgen Lockerungen. 

Immer noch bestimmt der 7 -Tage Inzidenzwert die 15-Kilometer-Regel. Da gibt es allerdings auch erfreuliche Nachrichten, in vielen Landkreisen liegt der Wert weit unter 100 und ist somit von der Zweihunderter Marke weit entfernt. Im Landkreis Amberg-Sulzbach liegt der Wert sogar nur bei 41,7, im Kreis Würzburg bei 72,1, Nürnberger Land bei 56,8, Neumarkt in der Oberpfalz 72,8, Neuburg Schrobenhausen79,1, Aichach-Friedberg 72, Landsberg am Lech 71,5, Weilheim-Schongau 67,2, Miesbach 66, Fürstenfeldbruck 70,7 und in Dingolfing Landau viel der Wert sogar auf 63,1. Die Werte liegen auch bei den folgenden Städten erfreulich niedrig. In der Stadt bei Kempten 57,8 Amberg 61,6, gefolgt von den Städten Bamberg 64,6, Regensburg 64,7, Straubing 67, Schweinfurt 69,3 Kaufbeuren 78,8 und Würzburg 86,8.